Die 1985 für das Musical CATS in Hamburg gegründete Unternehmensgruppe STELLA erwirbt Lizenzrechte für international erfolgreiche Musicals und vermarktet die unternehmungseigenen Inszenierungen im bundesdeutschen bzw. Europäischen Raum. Seit 1991 liegt die SIELIA-Gruppe hundertprozentig in den Händen des Stuttgarter Unternehmers Rolf Deyhle. Unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Günter Irmler hat der Konzern zunächst mit Musicals des britischen Komponisten Andrew Lloyd Webber beispiellose Erfolge erzielt.
Die Geschichte der STELLA-Produktionen und damit die Geschichte der großen Ensuite-Musicals in der Bundesrepublik beginnt im April 1986 mit CATS. Das "Katzen-Melodram" im Operettenhaus Hamburg (1114 Plätze) weist auch nach mehr als 4,3 Millionen Besuchern eine ungebrochene Anziehungskraft auf das Publikum aus. 1996 feiern die wohl berühmtesten Katzen der Welt ihr 10jähriges Jubiläum und liegen im Musical-Trend damit eindeutig ganz vorn. Am 12. Juni 1988 wurde in Bochum der STARLIGHT EXPRESS in einem eigens für das Musical erbauten Theater aufgeführt. Insgesamt konnten bereits über 3,2 Millionen Besucher beim Rollschuh-Musical in dem mehr als 1700 Besucher fassenden Theater begrüßt werden. Wiederum in der Hansestadt Hamburg hob sich im Juni 1990 zum ersten Mal der Vorhang für DAS PHANTOM DER OPER. Das ebenfalls eigens für die Show errichtete Theater Neue Flora ist mit über 1800 Sitzplätzen eines der größten in der Bundesrepublik. Hier sahen bisher rund 4,2 Millionen Besucher das Musical. Nach solchen Erfolgen konnten auch die nächsten Großprojekte nicht auf sich warten lassen. Im Dezember 1994 erlebte Stuttgart die deutschsprachige Erstaufführung einer der schönsten Liebesgeschichten der Welt. MISS SAlGON, die dramatische Geschichte der Vietnamesin Kim und des amerikanischen GI Chris, wird in der neuen Musical Hall vom ersten Abend an vor vollen Rängen gespielt. Rund um das Theater wurde für eine Investitionssumme von ca. 500 Millionen Mark eine für Europa einzigartiges Freizeit- und Erlebniscentrum mit Hotel, einer tropischen Sauna- und Bäderlandschaft sowie zahlreichen Restaurants und Läden geschaffen. Ebenfalls geplant ist das Disney-Musical DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, das ab 1997 das deutsche Publikum in Stuttgart verzaubern wird. Durch die beiden spektatulären Investitionen wird Stuttgart zu einer bisher einmaligen touristischen Attraktion des deutschsprachigen Südens.
Nach der überwältigenden Resonanz von MISS SAIGON hat STELLA im Musical Theater Duisburg ein zweites Musical des erfolgreichen französischen Komponisten-Texter-Duos Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil in Deutschland auf die Bühne gebracht: Am 26.Januar 1996 feierte der Welterfolg LES MISÈRABLES seine deutsche Erstaufführung. Gemeinsam mit der Stadt Duisburg und dem Land Nordrhein-Westfalen errichtete STELLA auch hier für rund 70 Millionen Mark ein neues Musical-Theater mit 1550 Plätzen. Dabei wird die räumliche Nähe zum Bochumer STARLIGHT EXPRESS Synergieeffekte bewirken, die durch die für Ende 1996 in Essen geplante Premiere von JOSEPH AND THE AMAZING TECHNICOLOR DREAMCOAT noch verstärkt werden: Mit der Inszenierung des Frühwerkes von Andrew Lloyd Webber im Essener "Colosseum" , einer umgebauten Industriehalle aus der Gründerzeit, werden die großen Musicals dem vielfältigen kulturellen Leben der Region weitere Impulse für einen "Broadway an der Ruhr" geben.
Einen entscheidenden Beitrag zum kontinuierlichen Erfolg der Musical-Produktionen leistet die professionelle Vermarktung durch die zur STELlA-Gmppe gehörenden Call und Sales Center: Wurden 1986 die Original- Karten noch handsortiert in Stapeln aus dem Setzkasten verkauft, so stehen heute mit den STELLA Call Centern und den STELLA Sales Centern modernste Marketing- und Vertriebsorganisationen zur Verfügung.
Die rund 200 Mitarbeiter in den Call Centern, dem telefonischen Buchungsservice, bieten jedem privat anreisenden Musical-Freund einen Full-Service an. Von der sekundenschnellen Buchung der Eintrittskarten überein Online-Reservierungssystem, der Vermittlung von Hotelunterkünften bis hin zu Hintergrund- Informationen zu den Musical-Produktionen oder zu Rahmenprogrammen - sämtliche Kundenwünsche werden direkt während des Telefonats erledigt. Der telefonische Buchungsservice und die professionelle Betreuung aller Partner in der Touristik durch die STELLA Sales Center haben ihren Teil dazu beigetragen, daß die STELLA- Musicals über Jahre hinweg beste Besucherzahlen aufweisen. Derzeit werden jährlich über drei Millionen Eintrittskarten allein für die sechs Musicals GATS, DAS PHANTOM DER OPER, STARLIGHT EXPRESS, MISS SAIGON, LES MISERABLES und JOSEPH AND THE AMAZING TECHNICOLOR DREAMCOAT verkauft.
Große neue Theaterbauten zu errichten, ist in den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts, zumindest im deutschsprachigen Raum, zu einem äußerst seltenen Ereignis geworden. Genau dies aber war die an die Architekten Uwe Köhnholdt und Konstantin Kleffel sowie den Spezialisten für Theaterbau Martin Tschermak gestellte Aufgabe; einen funktionalen und in vielfältiger Weise verwendbaren, über 2000 Zuschauer fassenden Theaterraum zu erschaffen, dessen Äußeres sich in die vorgegebene Stadtarchitektur einzufügen hatte.
Knapp 2000 Sitzplätze waren eine Herausforderung für die Theaterarchitekten. Sie begegneten ihr - wie bei einem Amphitheater - mit einer Anordnung stark ansteigender Sitzreihen. In diesem Theaterraum, der einer der größten Deutschlands ist, sind Formate und Dimensionen geschaffen worden, die wenig verhauen und stattdessen große Ausschnitte freigeben. So ist z. B. die Bühnenöffnung identisch mit der Höhe der Seitenbühne, so daß großformatige Umbauten von der Seitenbühne aus möglich sind. Auch bei den Licht- und Tonanlagen hat das Planungsteam für alle Bereiche hochwertige Versorgungsnetze installiert, die weit verzweigt und so angelegt sind, daß nahezu überall in dem Haus die Möglichkeit besteht, etwas Zusätzliches oder Neues an das System anzuklinken. So werden sich aus heutiger Sicht auch alle technischen Wünsche der Zukunft verwirklichen lassen.
Das Theater liegt an einer der belebtesten Straßen Hamburgs, deren Dynamik in das Gebäude durch die Rundungen der Fassade, die den Eindruck von Bewegung und Fluß vermitteln sollen, aufgenommen wurde. Das Theater selbst ist außen nicht sichtbar Es ist ein Theater im Hinterhof, da die Straßenräume durch die Randbebauung geschlossen sind. Dadurch wirkt die Architektur des Theaters eher ruhig und zurückhaltend.
Das Flugdach mit der Phantommaske, welches von der großen Eingangstreppe bis zum Foyer reicht, verläuft in gedachter direkter Linie bis in die Mitte der Bühne und ist außen der einzige Hinweis auf das Theater. Im Zuschauerraum verbinden sich klassische Theaterelemente des 19. Jahrhunderts mit dem schlicht modernen Design des Theaterraumes.
Nur 20 Monate dauerte es vom ersten Entwurf bis zur Fertigstellung des Theaters Neue Flora im Mai 1990.
Die Bühne der Pariser Oper im Jahr 1905: bei einer Auktion werden Requisiten längst vergangener Zeiten versteigert. Der hochbetagte Raoul Vicomte de Chagny erinnert sich an seine große Liebe Christine und die mysteriösen Vorgänge in der Oper, die damals ihre Liebe bedrohten.
Rückblick ins Jahr 1881: Auf der Generalprobe zur Oper "Hannibal" stellt der scheidende Direktor Monsieur Lefèvre seine beiden Nachfolger vor: Monsieur Gilles André und Monsieur Richard Firmin. Als Carlotta Giudicelli, die gefeierte Primadonna des Hauses, den neuen Direktoren eine Kostprobe ihrer Kunst gibt, wird sie von einem herabfallenden Bühnenprospekt beinahe erschlagen. Der Bühnenmeister Joseph Buquet erklärt den Unfall mit dem Hinweis auf einen Geist, der in der Oper seit längerem sein Unwesen treibe. Wütend verläßt die Primadonna die Probe; sie fühlt sich von diesem und anderen merkwürdigen Vorfällen bedroht. Die für den gleichen Abend geplante Premiere von "Hannibal" ist jetzt ernsthaft gefärdet. Die Ballettmeisterin Madame Giry schlägt vor, Christine Daaé, ein Ballettmädchen, für die freigewordene Rolle vorsingen zu lassen. Christine rettet die Vorstellung und wird für ihre Leistung stürmisch gefeiert. Ihrer besten Freundin Meg erzählt sie von einem geheimnisvollen Lehrer, dem "Engel der Muse". Sie glaubt, ihr verstorbener Vater habe ihn zu ihr geschickt.
Raoul Vicomte de Chagny, mit dem Christine große Teile ihrer Jugend verbracht hat, kommt in ihre Garderobe, um zu gratulieren. Ohne es zu bemerken, werden sie dabei von dem Phantom der Oper beobachtet. Nachdem Raoul gegangen ist, erscheint das Phantom. Christine hält das hinter einer Gesichtsmaske verborgene Wesen für den von ihrem Vater versprochenen Engel der Muse und folgt ihm bereitwillig in sein Reich, das sich in den Kellergewölben des Opernhauses befindet. Dort versucht das Phantom, Christine zu beschwören, sie möge seine Liebe erwidern. Sie demaskiert den vermeintlichen Engel der Muse und enthüllt ein grausames entstelltes Monstrum, häßlich und von unerfüllter Liehe gequält.![]()
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Nachdem das Phantom Christine aus der unterirdischen Welt entlassen hat, verlangt es von den Operndirektoren, ihr eine weitere Hauptrolle anzuvertrauen. Als in der Oper "Il Muto" dennoch Carlotta auf der Bühne steht und Christine nur einen stummen Pagen spielen darf, läßt das Phantom die Stimme der Primadonna versagen und tötet überdies aus Rache den ihm lästig gewordenen Bühnenmeister Buquet. Christine rettet sich mit Raoul auf das Dach der Oper Sie gestehen sich ihre Liebe - für das Phantom ein Verrat. Es läßt den Kronleuchter herabstürzen - als unmißverständliche Warnung, direkt vor die Füße Christines ....

Einige Monate lang sieht es so aus, als ob die seltsamen Begebenheiten in der Pariser Oper aufgehört hätten. Bei einem prunkvollen Maskenball blicken die Operndirektoren auf die erfolgreiche Saison zurück. Als roter Tod verkleidet, erscheint plötzlich das Phantom mit einer soeben fertiggestellten Opernpartitur. Es verlangt die Aufführung seiner Oper "Don Juan" mit Christine in der weiblichen Hauptrolle. Von Madame Giry erfährt Raoul mehr über das Phantom: Vor vielen Jahren wurde es als häßliche Attraktion auf Jahrmärkten vorgeführt, dabei sei es ein Genie, Architekt und Dichten Maler und Musiker. Lange Zeit habe man geglaubt, das Phantom sei tot....
Raoul und die Direktoren der Oper beschließen, "Don Juan" aufführen zu lassen, denn schließlich wird der Komponist bei der Uraufführung seiner Oper anwesend sein. Dies wäre eine Gelegenheit, ihn zu fangen und unschädlich zu machen. Christine geht in ihrer Ratlosigkeit zum Grab ihres Vaters, sie erhofft sich Hilfe aber auch Kraft, sich aus ihren Kindheitsträumen zu lösen. Das Phantom erscheint und versucht sie in seinen Bann zu ziehen. Raoul, der Christine verzweifelt gesucht hat, will sie vor der Magie des Phantoms beschützen. Als das Phantom ihn bedroht, fliehen Christine und er aus der unheimlichen Atmosphäre des Friedhofes. Vor der Vorstellung von "Don Juan" wird das Opernhaus polizeilich abgeriegelt, alles läuft nach Plan - doch nach wessen Plan? Bis zur überraschenden Demaskierung des "Don Juan" - Darstellers durch Christine bemerkt keiner die Ermordung Piangis, des ersten Tenors - es war das Phantom und nicht Piangi, der mit Christine zusammen auf der Bühne das Liebesduett gesungen bat. Panik bricht ans. Im allgemeinen Durcheinander zerrt das Phantom Christine mit sich in die Tiefen des Hauses. Raoul, der von Madame Giry einen Weg in die Katakomben gewiesen bekommt, folgt ihnen, um Christine zu helfen, wird aber von dem Phantom gefangen genommen. Hier in seinem Reich stellt das Phantom Christine nun vor die Wahl: Entweder sie bleibt auf immer bei ihm und rettet so dem wehrlosen Raoul das Leben oder aber Raoul muß sterben ....
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Christine Er sang, sobald ich schlief, und kam mir nach ... mir schien, daß er mich rief und mit mir sprach ... Träum ich denn immer noch? Ich fühl es hier. Phantom der Oper, Du bist mir ganz nah, Du lebst in mir. Phantom Komm, sing mit mir heut Nacht bei Kerzenschin ... dann fängt Dich meine Macht noch stäerker ein. Und wendest Du den Blick auch von mir -- Phantom der Oper, das noch keiner sah, es lebt in Dir. |
Christine Wer Dein Gesicht je sah, der fürchtet Dich. Ich dien als Maske Dir Phantom Doch hört man mich ... Beide Dein/mein Geist und mein/Dein Gesang -- so wirken wir. Phantom der Oper, das noch keiner sah, es lebt in Dir/mir. Phantom Du ahnst als Medium was ist und scheint. Mensch und Mysterium |
Christine ... in Dir vereint ... Beide Im Labyrinth der Nacht liegt Dein/mein Revier Phantom der Oper, das noch keiner sah, es lebt in Dir/mir. Phantom Sing, mein Engel der Muse! Christine Ganz nah ist das Phantom der Oper. Phantom Sing! Sing für mich! ... Sing, mein Engel, sing. Sing für mich! ... |
Demnächst werden hier (hoffentlich) einige LINKS zu anderen Phantom-Pages stehen.
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